No Land’s Song Ülkesiz Şarkılar

Deutschland, Frankreich, Iran

2014, 91′, Farbe

DCP

Regie: Ayat Najafi

Mit: Sara Najafi, Parvin Namazi, Sayeh Sodeyfi, Elise Caron, Jeanne Cherhal, Emel Mathlouthi

Persisch; Englische und türkische Untertitel

Montréal World Festival 2014 Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm

DOK Leipzig 2014 Preis der Jugendjury

Über den Film

Seit der Islamischen Revolution ist es Frauen in Iran verboten, auf öffentlichen Konzerten als Solosängerinnen aufzutreten. Die seit ihrem vierten Lebensjahr musikalisch aktive Komponistin Sara Najafi (die Schwester von Ayat Najafi, dem Regisseur des Films) beschließt, sich der Zensur und den gesellschaftlichen Tabus zu widersetzen, indem sie in Teheran ein internationales Konzert organisiert, bei dem Frauen vor einem gemischten Publikum auf der Bühne auftreten sollen. Für dieses Konzert nimmt sie Kontakt zu französischen Kolleginnen auf und es entfaltet sich eine kulturübergreifende Partnerschaft zwischen den Künstlerinnen. Während der Film einerseits von dem Widerstand der Musikerinnen gegen die Autorität des repressiven Staates handelt, beleuchtet er andererseits auch die Gesangstradition im Iran.

Vorführungen

(*) In Anwesenheit von Ayat Najafi.

Regie: Ayat Najafi

Ulkesiz Sarkilar - No Land's Song - Director Ayat Najafi

Der 1976 in Teheran geborene Ayat Najafi studierte an der Universität Teheran Szenografie. Als Regisseur, Autor, Schauspieler und Bühnenbildner nahm er an zahlreichen Theaterproduktionen teil. 2003 begann er, experimentelle und dokumentarische Kurzfilme zu drehen, um sie bei interdisziplinär ausgerichteten Theaterproduktionen des von ihm gegründeten „Arta Ateliers“ einzusetzen. Mit seinem Kurzfilm Move It qualifizierte er sich 2005 für Berlinale Talent Campus. 2008 drehte er seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm Football Under Cover. Dieser Film wurde auf der Berlinale in der Kategorie Bester Dokumentarfilm mit dem Teddy ausgezeichnet.

Filmografie

2008 Football Under Cover

2014 No Land’s Song

Filmstills